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Wissenschaftliche Tagung


Erich Kästner und die Aufklärung. Historische und systematische Perspektiven

Jella-Lepman-Saal

Erich Kästner hat sich zu verschiedenen Zeiten seines Schaffens mit der historischen Aufklärung beschäftigt. Auch unter systematischen Gesichtspunkten hat er sich als Aufklärer verstanden. Namen wie Lessing, Kant, Rousseau, Möser, Wieland oder der junge Goethe sind dem Publizisten, Erzähler, Kinderbuchautor und Lyriker Kästner stets präsent. So dürfte Fabian ohne die Reflexion von Labudes Habilitation über Lessing schwer verständlich bleiben. Auch Kästners Dissertation über Friedrich II. und die deutsche Aufklärung ist im Hinblick auf die Kenntnis des Autors von diesem „Zeitalter der Aufklärung“ ein noch weitgehend ungehobener Quellenfundus. Kästner selbst witzelte zwar gern über die „Grenzen der Aufklärung“, hielt an ihren Konzepten jedoch fest.

Die Tagung diskutiert mit Vorträgen, Gesprächen, einer Lesung und einem Konzert den selbsternannten „Urenkel der deutschen Aufklärung“ und seinen ethischen Emotionalismus.

Leitung: Sven Hanuschek und Gideon Stiening

Eine Tagung der LMU in Kooperation mit dem Förderverein Erich Kästner Forschung e.V. und der Stiftung Internationale Jugendbibliothek.

© Fotos: Stadtarchiv München / Stiftung Internationale Jugendbiblilothek