(c) Jutta Müller-Tamm
14
Mai 2419.00

Podiumsgespräch


Bücher der Kindheit. Der Schriftsteller Ingo Schulze im Gespräch

Jella-Lepman-Saal

Der Schriftsteller Ingo Schulze zählt seit seinem Debüt „33 Augenblicke des Glücks“ (1995) zu den wichtigsten literarischen Stimmen Deutschlands. Er gilt als scharfsinniger und feinfühliger Beobachter ostdeutscher Befindlichkeit, hat mit „Adam und Evelyn“ (2008) eine hinreißende Liebesgeschichte in der Wendezeit geschrieben und mit der nostalgischen Verklärung der DDR in Romanen wie „Die rechtschaffenen Mörder“ (2020) aufgeräumt. Neben Romanen und Essays schreibt er Kinderbücher wie „Der Herr Augustin“ oder „Die Kuh Ute“ und mischt sich immer wieder in aktuelle politische Debatten ein. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, seit 2023 amtiert er zudem als Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung 

Ingo Schulze ist in den 1960er und frühen 1970er Jahren in Dresden aufgewachsen. In der Reihe „Bücher der Kindheit“ spricht er mit Niels Beintker vom Bayerischen Rundfunk über prägende Kindheitslektüren wie etwa die DDR Bilderbuchklassiker „Die Weihnachtsgans Auguste“ und „Peter und der Wolf“ oder die Kinderbücher von Franz Fühmann.