Wanderausstellung


Die ganze Welt auf einer Seite - Internationale Wimmelbücher


Die ganze Welt auf einer Seite

Internationale Wimmelbücher

Kinder toben herum, schaukeln auf Spielplätzen, vergnügen sich auf Rummelplätzen oder tanzen auf Festen. Sie fahren Schlitten, Ski oder Schlittschuh, liegen am Strand in der Sonne oder klettern auf Berge. Autos und Züge rauschen über Brücken und durch Tunnel, Menschen flanieren und wuseln über Marktplätze und Kreuzungen: In Wimmelbüchern ist ganz schön was los! Auf jeder Seite gibt es tausend Dinge zu entdecken und viele Geschichten warten darauf, erzählt zu werden: Wohin läuft wohl der Junge mit dem Luftballon? Der Hund mit dem Knochen? Warum rangeln die beiden Jungs?

Seit Ali Mitgutsch 1968 mit „Rundherum in meiner Stadt“ sein erstes Wimmelbuch schuf, gehören diese meist textlosen Bilderbücher zum festen Inventar vieler Kinderzimmer. Auch Rotraut Susanne Berners Bilderzählungen aus Wimmlingen sind Klassiker, die man immer wieder in die Hand nimmt. In anderen Ländern wie Polen oder Norwegen haben Wimmelbücher ebenfalls Konjunktur: Sie zeigen Alltagsszenen im Tages- und Jahreslauf, Kinderzimmer, das Innenleben von Häusern oder Städte. Oft nehmen sie dabei auch auf reale Orte und Räume Bezug. Ohne (viele) Worte erzählen Wimmelbücher von der „ganzen Welt“ und regen zum Entdecken und Fabulieren an.

Die Wanderausstellung zeigt internationale Wimmelbilder aus den letzten 20 Jahren und lädt zum genauen Hinschauen, Staunen und Mitmachen ein.

Die Ausstellung ist momentan in der Internationalen Jugendbibliothek und auf Instagram zu sehen. Nähere Infos finden Sie hier: Die ganze Welt auf einer Seite.

Für eine Wanderschaft ist die Ausstellung voraussichtlich ab Mitte 2021 verfügbar.


Illustration:
Lena Pflüger, aus "Willkommen bei den Wolvertons". Beltz & Gelberg, 2014