Nachlass Josef Guggenmos


Josef Guggenmos (1922-2003) gehört seit seinem literarischen Durchbruch mit dem Gedichtband „Was denkt die Maus am Donnerstag“ (1967) bis heute zu einem der meist gelesenen und gedruckten Kinderlyriker des 20. Jahrhunderts. Sein Nachlass wurde der Internationalen Jugendbibliothek von seinen Töchtern als Schenkung übergeben.

Der umfangreiche Nachlass dokumentiert Guggenmos‘ vielseitiges Werk. Er enthält Gedichte, Haiku, Aphorismen, kurze Geschichten, Theaterstücke für Kinder, Übersetzungen sowie zahlreiche Korrespondenzen, die von frühen Briefen der Jugend, der Kriegs- und Nachkriegszeit bis hin zu den Korrespondenzen mit Personen des literarischen Lebens, Verlagen, Komponisten und Illustratoren reichen. Darunter finden sich Briefe von Hans-Joachim Gelberg (Beltz & Gelberg), James Krüss, Bettina Hürlimann, Heinrich Maria Denneborg, Michael Ende, Otfried Preußler, Hans Baumann, Max Kruse, Käthe Recheis, Irmgard Lucht, Eva Johanna Rubin oder Jan Peter Tripp.

Zahlreiche Karteikästen geben in handschriftlichen Aufzeichnungen über Falter, Käfer, Lurche, Vögel, Pilze einen Einblick in Guggenmos‘ Werkstatt. Zu den Lebensdokumenten gehören Materialien aus den Kriegsjahren, zahlreiche Fotos, handschriftliche Tagebücher u.a. Der Nachlass wird zurzeit mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft erschlossen.


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    Jutta Reusch
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