Dienstag 04. Juni 2019 19.30 Uhr
Lesung & Gespräch
Christa-Spangenberg-Saal

Links, rechts, oben, unten, mittendrin, außen vor

Jugendliteratur und Gesellschaft

Vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Spannungen in Folge von Globalisierung und Migration haben Jugendromane über Flucht und Integration, über Populismus und Rassismus sowie  Dystopien, die vor politischem Totalitarismus, Umweltzerstörung und digitalen Diktaturen warnen, Konjunktur. Jugendbuchautoren greifen politische Debatten auf, um die Bedeutung von Solidarität, Empathie, Toleranz und Zivilcourage zu zeigen oder um Prozesse der Radikalisierung und Enthumanisierung aufzuzeigen.

In der neuen Veranstaltungsreihe werden Autoren aus dem In- und Ausland eingeladen, sich über das Politische in der Jugendliteratur zu unterhalten. Kann literarisches Schreiben politisch sein? Welchen gesellschaftlichen Beitrag kann Literatur leisten? Kann Literatur die Weltsicht von jungen Menschen prägen und verändern? Gibt es gesellschaftliche Themen, die Jugendliche besonders ansprechen wie die Frage nach Gerechtigkeit? Oder schließen sich poetisches Schreiben und politische Meinungsbildung aus?

Eine Kooperation der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Stiftung Internationale Jugendbibliothek.

Informationen über die Gäste und Themen sind ab März erhältlich.
 

Lesung & Gespräch