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Donnerstag 28. Februar 2019 19.30 Uhr
Werkstattgespräch
Christa-Spangenberg-Saal

„Die drei Spinnerinnen“, „Der Froschkönig“, „Rotkäppchen“

... oder wie kann man Märchen der Brüder Grimm illustrieren?

Werkstattgespräch mit Binette Schroeder, Adolfo Serra und
Katrin Stangl
Moderation: Christine Knödler

Bewährungsproben haben nicht nur die Protagonisten aus den Märchen der Brüder Grimm zu bestehen. Auch Illustratoren stellen sich der Herausforderung einer gewaltigen Bildtradition, wenn sie ein Märchen der Brüder Grimm illustrieren. Ist das Verpflichtung oder liegt darin gerade der Reiz?

In einem Werkstattgespräch erzählen die Illustratoren Adolfo Serra (Spanien), Binette Schroeder und Katrin Stangl (Deutschland), welche Bilder und Zugänge sie zu den bekannten Texten der Brüder Grimm gefunden haben. Alle drei sind vollkommen unterschiedliche künstlerische Wege gegangen und haben mit ihren Büchern zu einer Modernisierung und Erneuerung einer gewichtigen Gattung beigetragen.

Welche künstlerischen und konzeptionellen Entscheidungen haben sie getroffen, als sie sich mit den Märchen beschäftigen? Wie haben sie sich der Aufgabe genähert? Gab es Vorbilder aus der Kunst- und Illustrationsgeschichte oder aus anderen Medien? Spielen die Erinnerungen an die Märchenbilder der eigenen Kindheit eine Rolle?  Wie kann man Märchen heute überhaupt noch zeitgemäß illustrieren? Warum entscheidet der eine sich für den Comic, der andere für die psychologische Inszenierung, der dritte für ein ironisches Spiel?

Mit dem Podiumsgespräch wird die Wehrgang-Ausstellung „Bunt ist es hinter den sieben Bergen. Illustrationen zu Grimms Märchen aus sieben Jahrzehnten“ eröffnet. Es findet im Rahmen der internationalen Tagung „Europa illustriert die Grimms“ statt.

Werkstattgespräch

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