Jubiläumsfest

Im September 1949 wurde die Internationale Jugendbibliothek eröffnet. Gründerin war die jüdische Journalistin Jella Lepman, die ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen wollte. Mit Kinderbüchern sollten Brücken in die Welt gebaut, Kulturen miteinander ins Gespräch gebracht und Vorurteilen und Ressentiments entgegengewirkt werden. Jella Lepman hoffte, dass in Frieden und Freiheit erzogene Kinder und Jugendliche eine freie und bessere Weltordnung aufbauen würden. Bücher sollten dabei als Friedensboten dienen.

Seit ihrer Gründung entwickelte sich die Internationale Jugendbibliothek zum Zentrum für internationale Kinder- und Jugendliteratur mit weltweit einmaligen Buchbeständen und Sammlungen. Das gesellschaftliche Anliegen Jella Lepmans ist für die Bibliothek nach wie vor verpflichtend. Die Arbeit des Hauses ist von der Überzeugung getragen, dass Kinder- und Jugendbücher ein unverzichtbarer Teil des kulturellen Lebens einer Gesellschaft sind. Mit Ausstellungen, Veranstaltungen, einem Literaturfestival, Publikationen und nicht zuletzt mit einem breit gefächerten literaturpädagogischen Angebot fördert die Bibliothek den internationalen Kulturaustausch und die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen.

Am 20. September 2019 wurde der Bibliotheksgeburtstag ausgiebig gefeiert. Nach einem Festakt für geladenen Gäste am Vormittag öffneten wir ab 15 Uhr die Tore des Schlosses für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt, insbesondere für Familien mit Kindern. Gemeinsam mit Münchner Konsulaten und Kulturinstitutionen luden wir zu einem internationalen Fest der Kulturen und Geschichten ein.

Herzlichen Dank an unsere Kulturpartner für ihre Beiträge!

Programmflyer zum Download