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Wege aus dem Niemandsland

Jella Lepman, Erich Kästner und Carl Zuckmayer

Die Anfangsjahre der 1949 gegründeten Internationalen Jugendbibliothek standen im Zeichen der Re-Education und können bis heute als modellhaft gelten. Wie bahnbrechend der Ansatz der Bibliotheksgründerin Jella Lepman war, die mit Kinderbüchern Brücken zwischen den Kulturen und Nationen bauen wollte, erschließt sich rückwirkend mit Blick auf ihre Vermittlungsmethoden, die sich grundsätzlich von bis dahin üblichen pädagogischen Herangehensweisen unterschieden. Konsequent förderte sie das Recht der Kinder auf Selbst- und Mitbestimmung und legte damit den Grundstein für ein ausgeprägtes demokratisches, aber auch schöpferisches Selbstbewusstsein der heranwachsenden Nachkriegsgeneration.

Namhafte Künstler, Politiker und Intellektuelle aus dem In- und Ausland unterstützten Jella Lepmans Bibliotheksprojekt. Der wichtigste Wegbegleiter war Erich Kästner, aber auch Carl Zuckmayer engagierte sich. Anhand von Bild- und Texttafeln beleuchtet die Ausstellung den geistes- und zeitgeschichtlichen Hintergrund der Gründungsgeschichte der Internationalen Jugendbibliothek im Spiegel der Freundschaft von Jella Lepman mit Erich Kästner und Carl Zuckmayer.

Umfang:
38 Text- und Bildtafeln mit fotografischen Abbildungen, Briefen und zahlreichen weiteren Dokumenten.

Sprache(n):
Texttafeln in deutscher Sprache, sowie zweisprachig (Engl./Span.) verfügbar


Fotos:
Historische Aufnahme aus der Ausstellung.
Ausstellung in der Biblioteca de México / IBBY Congress 2014, México City (© IBBY México), in der Casa de la Cacica, Oaxaca, México, 2015 (Foto: Freddy Aguilar Reyes) und der Universidad de Costa Rica, 2016.