Mitte Juli bis 9. September 2020

 

Kinder-Selbstbildnisse in Corona-Zeiten aus der ganzen Welt

Wie sehen Kinder sich selbst in Corona-Zeiten? Womit beschäftigen sie sich? Welche Ängste und Träume haben sie? Wie hat der Ausnahmezustand das Leben der Kinder und Jugendlichen verändert?

Die Internationale Jugendbibliothek hat in den vergangenen Monaten Kinder aus aller Welt eingeladen, sich selbst in dieser Zeit zu porträtieren. Die Resonanz war überwältigend: Aus insgesamt 42 Ländern, von allen Kontinenten, haben Kinder und Jugendliche ihre Selbstbildnisse geschickt. Insgesamt sind weit über 800 Bilder eingegangen, u.a. aus Frankreich, Italien, Armenien, der Ukraine, dem Iran, Japan, Sri Lanka, Venezuela, der Dominikanischen Republik, den USA u.v.m. Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren zeigen ihr Gesicht: einige grau und verängstigt, andere farbenfroh und munter, mal mit Atemmaske, mal ohne – meistens mit großen, wachen Augen.

Der Aufruf sowie die Idee, aus den eingesandten Bildern eine Ausstellung zu gestalten, ist von Jella Lepman inspiriert, der Gründerin der Internationalen Jugendbibliothek, die bereits 1952 über 300 Selbstporträts von Kindern aus dreißig Ländern gesammelt und sie in der Ausstellung „Ich selbst - myself - moi même“ gezeigt hat.

Nachdem die Internationale Jugendbibliothek die Porträts bereits in einer Online-Ausstellung zugänglich gemacht hat, zeigt sie jetzt in ‚Kinder malen sich selbst‘ eine Auswahl der beeindruckenden Selbstbildnisse – ergänzt mit Fotos der Kinder, die diese erstellt haben.

Foyer im Herrenhaus
Ausstellung

Öffnungszeiten:
Mo - Fr 10 - 16 Uhr
Sa / So 14 - 17 Uhr

Eintritt frei!