Wanderausstellung


Kinder malen sich selbst - Kinderselbstbildnisse aus aller Welt in Zeiten von Corona


Kinder malen sich selbst

Kinderselbstbildnisse aus aller Welt in Zeiten von Corona

Wie sehen Kinder sich selbst in Corona-Zeiten? Womit beschäftigen sie sich? Welche Ängste und Träume haben sie? Wie hat der Ausnahmezustand das Leben der Kinder und Jugendlichen verändert?

Die Internationale Jugendbibliothek hat in den vergangenen Monaten Kinder aus aller Welt eingeladen, sich selbst in dieser Zeit zu porträtieren. Die Resonanz war überwältigend: Aus insgesamt 42 Ländern, von allen Kontinenten, haben Kinder und Jugendliche ihre Selbstbildnisse geschickt. Insgesamt sind weit über 800 Bilder eingegangen, u.a. aus Frankreich, Italien, Armenien, der Ukraine, dem Iran, Japan, Sri Lanka, Venezuela, der Dominikanischen Republik, den USA u.v.m. Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren zeigen ihr Gesicht: einige grau und verängstigt, andere farbenfroh und munter, mal mit Atemmaske, mal ohne – meistens mit großen, wachen Augen.

Der Aufruf sowie die Idee, aus den eingesandten Bildern eine Ausstellung zu gestalten, ist von Jella Lepman inspiriert, der Gründerin der Internationalen Jugendbibliothek, die bereits 1952 über 300 Selbstporträts von Kindern aus dreißig Ländern gesammelt und sie in der Ausstellung „Ich selbst - myself - moi même“ gezeigt hat.

Nachdem die Internationale Jugendbibliothek die Porträts bereits in einer Online-Ausstellung zugänglich gemacht hat, zeigt sie in ‚Kinder malen sich selbst‘ eine Auswahl der beeindruckenden Selbstbildnisse – ergänzt mit Fotos der Kinder, die diese erstellt haben. Die Ausstellung ist ab 2021 als Wanderausstellung verfügbar.

Umfang:
Etwa 60 Originalillustrationen aufgezogen auf farbigem Karton im DIN A2- oder DIN A3-Format mit Foto und Angaben zu Alter und Herkunftsland der Künstler*innen, Einführungstafel und -plakat