Home      
 
   
 


Mitteilungen aus dem Jahr 2008 | 2009 | 2010

  2011

Olchis im Bücherschloss
Am 9. Dezember wurde der Jella-Lepman-Saal einen Nachmittag lang zum festlich dekorierten Müllhaufen, als Erhard Dietl, der Erfinder der Olchis, zusammen mit über 140 Kindern und Eltern „olchige“ Weihnachten feierte. Die kleinen Fans der grünen Müllmonster hatten sich dafür mächtig in Schale geschmissen. Viele kamen als Weihnachtsolchis und Olchi-Engel verkleidet und der Fantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt. Hörhörner in allen Variationen blitzten während der Lesung im Publikum auf. Genauso großen Erfindungsgeist zeigten die Kinder beim selbstgebastelten Weihnachtsschmuck. Olchi-Schleim, Fischgrätanhänger, Glühbirnkugeln und noch viel mehr „Müll“ verwandelten die Tanne in den garantiert schönsten Christbaum Schmuddelfings.Passend dazu las Erhard Dietl aus „Die Olchis feiern Weihnachen“ und zauberte nur mit Hilfe von Flipchart und Marker einen waschechten Olchi auf die Bühne. Zu guter Letzt gab es sogar noch eine Bescherung. Unter allen verkleideten Kindern verloste der Autor und Illustrator großzügig Olchi-Bücher, Kassetten und CDs.Engel, Baum, Geschenke und Geschichten: eigentlich fast alles wie beim richtigen Weihnachtsfest – nur vielleicht ein bisschen unordentlicher. (vs)

 
Die Internationale Jugendbibliothek in Afrika
Auf Einladung des Goethe-Instituts reiste Dr. Elena Kilian, die für das französische Lektorat der Internationalen Jugendbibliothek zuständig ist, im November für einige Tage nach Burkina Faso. Sie besuchte die Internationale Buchmesse in Ouagadougou und hielt dort einen Vortrag über die deutsche Kinderbuchillustration. (vs)
 

Die Internationale Jugendbibliothek auf der Frankfurter Buchmesse
Auch in diesem Jahr ist die Internationale Jugendbibliothek wieder mit einem eigenen Stand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. Besuchen Sie uns von 15. bis 20. Oktober 2008 in Halle 3.0 J336.

 

28. September 2008
Großes Robinson-Familienfest
Hisst die Segel! Piekst die Korken! Unter diesem Motto bastelten beim großen Robinson-Familienfest in der Internationalen Jugendbibliothek Groß und Klein die fantastischsten Miniboote. Vom einfachen Floß, über den sportlichen Katamaran, bis hin zum zweistöckigen Luxusliner war alles dabei. Diejenigen, die an den Tischen zum Bootsbau gerade keinen Platz fanden, konnten ihre Kreativität beim Specksteinschleifen, Hüttenbau oder Formen mit Lehm freien Lauf lassen oder sich beim Kokosnusskegeln und Hürdenlauf mit Orangenfracht austoben. Etwas ruhiger hingegen ging es auf dem Lesefloß zu. Dort wurden einige der zahlreichen literarischen Vorlagen zu den Mitmachaktionen vorgestellt. Die Kinder hörten gespannt den Passagen aus Daniel Defoes Robinson Crusoe und anderen Inselabenteuern zu und stimmten sich so auf die neue Jahresausstellung ein, die beim Fest eröffnet wurde.
„Kein Land war zu sehen“ – Robinsonaden in der internationalen Kinder- und Jugendliteratur
 wird noch bis September 2009 in der Schatzkammer von Schloss Blutenburg zu sehen sein. Gezeigt werden ca. 100 internationale Buchausgaben, die von der meist unfreiwilligen Isolation auf einer Insel fernab der vertrauten, vermeintlich zivilisierten Welt, erzählen. Eine Vielfalt, die überrascht: Neben kunstvoll illustrierten Robinsonaden aus dem 18. und 19. Jahrhundert stehen moderne Ausgaben sowie einige Pop-Up-Bücher und historische Papiertheater. Jules Vernes Zwei Jahre Ferien ist ebenso zu finden wie Herr der Fliegen von William Golding oder Die Insel der blauen Delphine von Scott O´Dell. Büchern natürlich, aber auch Textzitate, Kommentare, Landkarten und „Fundstücke“ begleiten die Besucher auf diesem Streifzug durch literarische Inselwelten. (vs)

 

25. September 2008
Eröffnung der Ausstellung Die Kinderbuchbrücke
Eines wurde bei der Eröffnung der Ausstellung Die Kinderbuchbrücke. Die Anfänge der Internationalen Jugendbibliothek in der Münchner Nachkriegszeit ganz deutlich: Jella Lepman hat sie alle – Kinder, Förderer und Wegbegleiter – mit ihrer unglaublichen Energie und Leidenschaft beeindruckt! Gleich nach Kriegsende setzte sich die jüdische Journalistin für die kulturelle Bildung deutscher Kinder ein und gründete 1949 die Internationale Jugendbibliothek in der Kaulbachstraße 11a in München. Die Kinderbuchbrücke zeichnet ein lebendiges Bild der ebenso aufregenden wie liebevoll chaotischen Anfangszeit der Einrichtung,  tief geprägt von Jella Lepman. Höhepunkt der Auftaktveranstaltung war ein Podiumsgespräch mit Dr. Hildegard Hamm-Brücher, den Zeitzeugen Manfred Purzer, Dr. Nina Gockerell und Ursula Erber, sowie der Kuratorin Anke Buettner. Sie alle konnten sich in der einen oder anderen Form noch gut an die energische Dame mit dem schwäbischen Akzent erinnern, die ständig mit Gott und der Welt zu telefonieren schien um ihnen diesen einmaligen Ort zu erhalten. Während Dr. Hildegard Hamm-Brücher, damals schon wissenschaftliche Mitarbeiterin der Neuen Zeitung, lebhaft die Umstände und Nöte der Zeit schilderte, waren Ursula Erber und Manfred Purzer vor allem auch die vielen neuen und spannenden Bücher gegenwärtig, die aus der ganzen Welt kamen und in der Kaulbachstraße frei zugänglich waren – für die Zeit revolutionär im Bibliothekswesen. Dr. Nina Gockerell schwärmte vom Malstudio unter der Leitung von Ferdinand Steidle, der es wie kein anderer verstand, die Kreativität und Phantasie seiner Schülerinnen und Schüler zu wecken. Egal in welche Richtung die Erinnerungen gingen, es klang immer die Begeisterung das einzigartige Projekt und dessen Begründerin mit. Die Internationale Jugendbibliothek war für die damalige Zeit ein kleines Wunder, und dieses Wunder versucht auch die Ausstellung ihren Besuchern näher zu bringen. Sie ist noch bis zum 31. Oktober in der Glashalle West im Kulturzentrum Gasteig zu sehen.
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 8-23 Uhr (vs)

 

15. September 2008
Vortrag und Lesung „Von Trotzkopf bis Pippi Langstrumpf“
Ein literarisch-biographischer Streifzug durch die Kinder- und Jugendliteratur der 50er Jahre.
Die Veranstaltung am 15. September war gewissermaßen die Ouvertüre zur Ausstellung Die Kinderbuchbrücke. Die Anfänge der Internationalen Jugendbibliothek in der Münchner Nachkriegszeit. Dr. Barbara Scharioth, die ehemalige Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek, blickte zurück in die 50er Jahre, in ihre eigene Kindheit, und lud ein zu einem sehr persönlichen Spaziergang durch die Kinder- und Jugendliteratur dieser Jahre. Angereichert mit Anekdoten und Erinnerungen stellte sie eine Auswahl an Büchern vor, deren Geschichten und Charaktere durch die warme, ausdruckstarke Vorlesestimme von Julia Cortis, Sprecherin beim Bayerischen Rundfunk, zum Leben erweckt wurden.

Wiederaufgelegte Klassiker wie Emmy von Rhodens Trotzkopf oder Selma Lagerlöfs Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen waren ebenso mit von der Partie wie Neuerscheinungen der 1940er und 1950er Jahre; allen voran Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf oder Kurt Helds Die rote Zora, die mit ihren starken, unangepassten Hauptfiguren Kinder begeisterten und Eltern entrüsteten. Dr. Scharioths Auswahl traf offensichtlich auf breite Zustimmung bei den Gästen, die bald in nostalgischer Erinnerung schwelgten: „Ich wusste gar nicht mehr, was ich alles gelesen habe!“ In der Diskussion und nach der Veranstaltung tauschten sie sich bei einem Glas Wein noch lange über den Hunger nach Büchern in den 50ern und ihre persönlichen Lieblingsgeschichten aus. (vs)


Dr. Barbara Scharioth
 
Julia Cortis
 

Neue Stipendiatin in der Internationalen Jugendbibliothek
Nach einem Zwischenstopp in Kopenhagen beim diesjährigen IBBY World Congress, kam Taraneh Matloob in der Internationalen Jugendbibliothek am 15. September an. Hier wird die 39jährige Iranerin aus Teheran im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur forschen. Ihr Thema: Multikulturalität. Sie möchte sich ein Bild darüber machen, in wieweit Einflüsse aus fremden Kulturen in der internationalen Kinder- und Jugendliteratur eine Rolle spielen und wie sich diese in den Geschichten bemerkbar machen. Taraneh Matloob schloss ihr Studium mit einem Master in Computer Based Learning and Training in England an der University of Southampton ab und arbeitet nun hauptberuflich als Programmiererin in der iranischen Zentralbank. Nebenberuflich engagiert sie sich aber schon seit einigen Jahren im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur. Beim Children’s Book Council of Iran ist sie als Kritikerin tätig und leitet die Electronic Books Abteilung. Als Autorin veröffentlichte sie seit 2000 sechs Kindergeschichten in Zeitschriften und vier Kinder- und Jugendbücher; ein fünftes wird gerade illustriert. Bis Anfang Dezember hat sie nun Teheran gegen München getauscht, und wird hier, neben ihrer Recherche, die „Einflüsse fremder Kulturen“ am eigenen Leib erfahren. (vs)

 

19. und 20. Juli
Die Internationale Jugendbibliothek auf dem Altstadtringfest
Natürlich durfte auf Münchens Geburtstagsfete der Superlative auch die Internationale Jugendbibliothek nicht fehlen. Schließlich gehört sie seit fast 60 Jahren zum kulturellen Leben der Stadt. Auf dem Altstadtringfest zog ein großes Schaubild die Bummler an. Viele erkannten in dem Wimmelbild nach einem Original von Ali Mitgutsch sofort Schloss Blutenburg, Heimat der Bibliothek, wieder. Doch auch auf den zweiten Blick gab es für Kinder und Erwachsene einiges zu entdecken. Hinter zehn Türchen fanden sie Informationen über die Räumlichkeiten und Aufgaben der Internationalen Jugendbibliothek.
Ein Quiz testete das neu erworbene Wissen, und mit etwas Glück winkten als Gewinn Freikarten für den nächsten Erzählnachmittag mit Katharina Ritter. (vs)

 

4. Juli 2008
Astrid-Lindgren-Bücherfest

Am Freitag, den 4. Juli lud die Internationale Jugendbibliothek zum Astrid-Lindgren-Bücherfest ein, und zahlreiche Besucher feierten mit. Das kunterbunte Unterhaltungsprogramm hielt für jeden etwas bereit. Während die Großen über den internationalen Bücherflohmarkt schlenderten, hatten die Kinder an den Basteltischen ihren Spaß, bis die bekannte Münchner Geschichtenerzählerin Katharina Ritter die Besucher mit ihrer Ohrangel in den oberen Schlosshof lockte. Dort fand der Höhepunkt des Bücherfestes statt: Die feierliche Einweihung eines Denkmals zu Ehren der großen schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Mit Lindgren-Märchen und -Liedern stimmten sich die Zuschauer auf den Moment der Enthüllung ein. Nach einigen Grußworten von Stadträtin Ursula Sabathil, Christiane Raabe, der Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek, und Peter Nickl, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Internationale Jugendbibliothek, war es dann soweit, und Kinder präsentierten die farbenfrohe Skulptur des Passauer Bildhauers Hans Fischer. Der anwesende Künstler erntete viel Lob für sein Werk. Die Figur, auf dem Rücken eines Pferdes symbolisiere die grenzensprengende Kraft und Selbstständigkeit der Romanhelden Astrid Lindgrens. Obwohl es keine Anlehnung an vorhandene Illustrationen geben sollte, erinnerte die Skulptur wohl viele an das stärkste Kind der Autorin; Vor allem als der schwedische Chor zum Abschluss „Här kommer Pippi Långstrump“ anstimmte. (vs)

 

24. Juni 2008
Eine gemeinsame Benefizveranstaltung des Rotary-Clubs und des Lion-Clubs in der Münchner Akademie der Schönen Künste brachte 3.500 Euro zusammen. Rund 200 Gäste waren von der Dichterlesung mit Imre Kertesz, Nobelpreisträger für Literatur des Jahres 2002, begeistert und spendeten eifrig zu Gunsten eines Projekts der Internationalen Jugendbibliothek. Die vermittelt in ihrer Arbeit zu „Early Literacy“ Kindern im Vorschulalter unter Einbezug der Eltern und Erzieherinnen die Lust am Lesen, stellt den Bezug zum Kinderbuch her und motiviert die Eltern das wieder aufleben zu lassen, was in unserer Gesellschaft selten geworden ist: das Vorlesen. Mit der Spende kann das Projekt nun ein weiteres Jahr fortgesetzt werden.
Die beiden Präsidenten der Clubs, Norbert Fiss vom Rotary Club München-Englischer Garten und Robert Gareißen vom Lions Club München-Geiselgasteig, überreichten der Direktorin Dr. Christiane Raabe den Scheck persönlich. (vs)

 

24. Juni 2008
Ein Tag mit Azouz Begag

Mit dem Schriftsteller, Soziologen und ehemaligen Mitglied des französischen Kabinetts, Azouz Begag, hatte die Internationale Jugendbibliothek nicht nur eine hochkarätige Persönlichkeit zu Gast, sondern auch einen geborenen Entertainer. Der Franzose, dessen Eltern in den 1940er Jahren aus Algerien nach Lyon kamen, erfreute sich schon im Vorfeld seines Besuchs großer Beliebtheit bei Französischklassen in ganz Bayern. Der Andrang auf das Schulklassenprogramm am Vormittag war so enorm, dass kurzfristig eine Zusatzveranstaltung für den frühen Nachmittag anberaumt wurde. Insgesamt fanden über 200 Schüler den Weg ins Bücherschloss, um den Mann, von dem sie im Unterricht schon viel gehört hatten, einmal live zu erleben.
Azouz Begag enttäuschte nicht. Charmant und multilingual erzählte, sang und  schauspielerte er aus seinem Leben. Im französischen „Slum“ geboren, wuchs er inmitten der arabischen Enklave Lyons auf. Er besuchte als einziges Kind seines Viertels das Gymnasium, schaffte den Sprung auf die Universität, promovierte und war von 2005-2007 beigeordneter Minister für Chancengleichheit.
Begags Eltern waren als Analphabeten nach Frankreich gekommen („analphabètes mais pas bêtes“) um ihren Kindern eine Zukunft bieten zu können. Für sie war Bildung das beste Kapital. Durch Bücher, so Begags Vater, erlangst du Freiheit. Heute vertritt der Sohn in Lesungen diese Überzeugung, und sieht darin einen Grund für seine Entscheidung Schriftsteller zu werden. In Romanen schildert er seine Kindheit in Lyon.
Azouz Begag, der schon als Junge auf dem schmalen Grad zwischen den Kulturen balancierte, zu Hause arabisch und in der Schule französisch sprach, sieht sich selbst als Grenzgänger. Es sei wichtig Grenzen zu überschreiten, sich ohne Angst auf Neues einzulassen. Dies betonte er nicht nur in den Schulklassenprogrammen sondern auch in der Abendveranstaltung, zu der noch einmal 120 Gäste in die Internationale Jugendbibliothek strömten. Und sie alle waren begeistert von dem Multitalent, das mit viel Charme und Humor für eine multikulturelle Gesellschaft eintrat. (vs)
Auch diese Veranstaltung fand im Rahmen der Ausstellung "Paradiesische Aussichten. Der Islam im Spiegel westlicher Kinder- und Jugendbücher" statt.

 

23. Juni 2008
Autorenbegegnung mit Aygen-Sibel Çelik

Zum Auftakt der Ausstellung „Paradiesische Aussichten. Der Islam im Spiegel westlicher Kinder- und Jugendbücher“ las Aygen-Sibel Çelik im Bücherschloss aus ihrem Roman Seidenhaar. Die Autorin wurde in der Türkei geboren und lebt seit ihrer frühen Kindheit in der Nähe von Frankfurt am Main. Auf Grund ihrer Herkunft und Religion muss sich die Muslimin immer wieder mit Vorurteilen auseinandersetzen. In ihrem Roman schreibt sie vehement dagegen an und wählt dazu das Paradebeispiel unter den muslimischen Symbolen: das Kopftuch. Die beiden Protagonistinnen Sinem und Canan sind beide Türkinnen, doch während Canan ihr Kopftuch aus Überzeugung trägt, ist sich Sinem sicher, dass dieses „Stück Stoff“ nur das Leben einengt.
Anstatt die zu diesem Thema weit verbreiteten stereotypen Sichtweisen wiederzugeben, arbeitet Çelik in ihrer Darstellung der verschiedenen Beweggründe beider Mädchen die Komplexität der Frage „Kopftuch, ja oder nein“ heraus. Seidenhaar ist ihr Plädoyer gegen eine vorurteilsbehaftete Verallgemeinerung verschiedener Kulturen und für das Recht jedes einzelnen auf Individualität. Das betonte Sie auch in der Lesung vor rund 70 Jugendlichen aus Münchner Schulen immer wieder.
Wie sehr sie damit den Nerv der Schüler traf wurde bei der an die Lesung anschließenden Diskussions- und Fragenrunde deutlich. Vor allem junge Musliminen, manche von ihnen selbst Kopftuchträgerinnen, meldeten sich zu Wort, und berichteten von eigenen Erfahrungen mit Vorurteilen. Begriffe wie „Respekt“ und „echtes Interesse“ wurden oft wiederholt, und machten deutlich, dass die Jugendlichen dem Dialog zwischen den Kulturen, die offene Verständigung, sowohl suchen als auch begrüßen. Für das Projekt „Paradiesische Aussichten“, das genau diesem Dialog eine Plattform bieten möchte, war Aygen-Sibel Çelik
s Besuch in der Internationalen Jugendbibliothek ein Auftakt, der anspornt. (vs)

 
5. Juni 2008
Wolf Erlbruch begeistert!

Das machten die rund 150 Gäste, die sogar aus Hamburg und Zagreb zur Eröffnung der Ausstellung „Messer, Schere, Licht. Bilder und Objekte von Wolf Erlbruch“ angereist waren wieder einmal deutlich.

Der Titel der Ausstellung weist den Weg zum eigenwilligen Arbeitsstil des Künstlers: Messer und Schere, unabdingbare Werkzeuge für die Entstehung seiner Collagen. Dazu das Spiel mit dem Licht, das den Bildern Leben einhaucht. Mit verschiedensten Materialien, mit Witz, Humor und einer unbändigen Lust am Experimentieren und Chiffrieren schafft Wolf Erlbruch unverwechselbare Bildwelten, die zum Staunen einladen. Und das taten die Gäste der Vernissage ausgiebig. In über 50 Metern Tischvitrinen sind noch bis 17. Juli zahlreiche Originale zu den Bilder- und Kinderbüchern des Künstlers ausgestellt. Zwischendrin finden sich immer wieder persönliche Referenzen, die ihm als Ideenquelle und Inspiration dienten.

Dass Wolf Erlbruch maßgeblich an Konzeption und Aufbau der Ausstellung beteiligt war, erkennt man auch an der von ihm eigens dafür angefertigten, großformatigen Collagenwand. Mit Notizen, Zetteln, Skizzen, Fotos und Bildern gespickt, erinnert sie an die Pinnwände in seinem Atelier und ermöglicht es den Besuchern sich in die Arbeitsweise des Künstlers einzufühlen.

Bei der Vernissage hatten die Gäste zudem die einzigartige Gelegenheit, Wolf Erlbruch in Aktion zu erleben. Nach einer Begrüßung durch Dr. Christiane Raabe, Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek, und einer Laudatio von Renate Raecke, ihres Zeichens Journalistin, Autorin und Erlbruch-Kennerin, ließ der Künstler selbst seine Bilder sprechen. Mit schnellem schwarzem Strich auf Overheadfolien zeichnend, projizierte er die Geschichte von Frau Meier, die Amsel, gelesen von Dr. Andreas Bode, auf Leinwand. Die dabei entstandenen Bilder wurden im Anschluss ans Publikum versteigert. Der Erlös kommt der Leseförderungsarbeit des Hauses zu Gute.

Diejenigen, die dabei leer ausgingen, konnten sich ihre ganz persönliche Widmung während der Autogrammstunde sichern. Unermüdlich zeichnete und signierte Wolf Erlbruch bis in den späten Abend, um jedes der ihm vorgelegten Bücher in ein kostbares Unikat zu verwandeln, und auch noch den letzten Besucher glücklich auf den Nachhauseweg zu schicken. (vs)

 


 


 

 

28. Mai 2008
Zeichenforscherclub

Anlässlich des Weltspieltags stellten die jungen Forscherinnen und Forscher des Zeichenforscherclubs am 28. Mai ihre eigene Knete her. Mit viel Mehl, Salz, Wasser und einer geheimnisvollen Zutat ging es ans Werk. Es dauerte nicht lange, da hatte jedes Kind ein Stück „Teig“ in der Hand, das es mit viel bunter Lebensmittelfarbe einfärben konnte. Natürlich durfte jeder seine Knete mit nach Hause nehmen, wo sie, im Kühlschrank gelagert, lange weich und formbar bleibt. (vs)
Nächster Zeichenforscherclub: 11. Juni 2008

 

27. Mai 2008
Round Table

Beim Round Table stellten die ausländischen Stipendiaten der Internationalen Jugendbibliothek den Mitarbeitern ihre Projekte vor. Die vier Gäste arbeiten zu den unterschiedlichsten Aspekten von Kinder- und Jugendliteratur. Professorin Junko Yokota, Leiterin des Centres for Teaching Through Children’s Books in Illinois, sprach über ihre Recherchen zu sozialer Gerechtigkeit in der internationalen Kinderliteratur. Koji Yoshida forscht im Auftrag seines Arbeitgebers, dem japanischen Verlag Kodansha, zu den Charakteristika von Gute-Nacht-Geschichten in Europa und Amerika. Einen literaturtheoretischen Ansatz verfolgt der spanische Journalist Gustavo Puerto Leisse, der sich mit der Darstellung von Kindheit in Kinderbüchern beschäftigt. Die Kanadische Schriftstellerin Linda Brousseau rundete die Veranstaltung mit einem Bericht über Ihre Arbeit zu Tod und Sterben in Kinder- und Jugendbüchern, ab. Die Vorträge und die anschließenden, lebhaften Diskussionen zeigten, wie sehr sowohl die Mitarbeiter der Internationalen Jugendbibliothek als auch ihre Gäste von einem regen Austausch profitieren. (vs)

 

9. Mai
Schulklassenprogramm mit
Reinhard Michl

26 Kinder der Dom-Pedro-Schule in München kamen in den Genuss einer sehr persönlichen Begegnung mit Reinhard Michl. Gemeinsam begaben sich der Künstler und die Schüler/innen auf Entdeckungsreise durch die ausgestellten Skizzenbücher, rezitierten Guggenmoos-Gedichte, stellten unzählige und sehr direkte Fragen und bekamen ehrliche und aufschlussreiche Antworten. Die anschließende Kostprobe des „schnellen Strichs“ im Malstudio versetzte die Klasse in echte Bewunderung und so manch einer wollte hinterher gerne selbst noch mal zum Stift greifen. (cg)

 

7. Mai 2008
Die Gänsemagd

Über 80 Kinder folgten gebannt dem Stabfiguren-Spiel des Episburger Figurentheaters, das mit dem Grimm’schen Märchen „Die Gänsemagd“ zu Gast im Bücherschloss war.(cg)

 
5. bis 29. Mai
Verboten und verfolgt: Erinnerung an Kinderbuchautoren im Nationalsozialismus anlässlich der Gedenkwoche zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933

Im Rahmen der Gedenkwoche  erinnert die Internationale Jugendbibliothek an
Else Ury, Erich Kästner und den Illustrator Walter Trier, Jella Lepman, Gründerin der Internationalen Jugendbibliothek, Erich Ohser, Anna Maria Jokl, und Ruth Rewald, deren Werke dem nationalsozialistischen Regime zum Opfer fielen. (cg)
 

Seit Anfang Mai: Stipendiatin aus Kanada
Seit Anfang Mai forscht Linda Brousseau in den Bücherschätzen der Internationalen Jugendbibliothek. Die Franko-Kanadierin wurde 1955 in Montréal in der Provinz Quebec geboren. Durch ihren abwechslungsreichen Lebenslauf zieht sich die Literatur wie ein roter Faden. Nach ihrem Studium (u. a. Literatur und Sozialpsychologie), arbeitete sie als Journalistin, Bibliothekarin und Lektorin. Bis vor sechs Jahren leitete sie die Fédération Québécoise du Loisir Littéraire, eine Fördergruppe die Werkstätten und Veranstaltungen rund um die Literatur anbietet. Neben alldem schreibt sie seit über 15 Jahren Kinderbücher. Das Thema ihres nächsten Buchprojekts, angeregt durch ihren Freiwilligendienst in einem Sterbehospiz, hat sie nun nach München geführt. In der Internationen Jugendbibliothek recherchiert sie wie Tod und Sterben in Kinder- und Jugendbüchern vermittelt werden. (vs)
 

 

28. April:
Gudrun Pausewang für Schulklassen

Die 80jährige Autorin war im Rahmen der ihr gewidmeten Ausstellung „Wie die Welt ist und wie sie sein sollte“ zu Gast in der Internationalen Jugendbibliothek. Vor über 100 Schülern erzählte sie aus ihrem Leben als Lehrerin und Schriftstellerin und las aus dem Roman „Die Wolke“. (vs)

 

24. April:
Ausstellungseröffnung „Immer dieser Michl“

Fast 200 Gäste, darunter zahlreiche Freunde und Wegbegleiter, waren zur Eröffnung der Ausstellung „Immer dieser Michl“ ins Bücherschloss gekommen, um einen Blick auf die Skizzenbücher von Reinhard Michl aus drei Jahrzehnten zu werfen. Auf sehr lebendige Weise zeigen die ausgestellten Bücher die große Könnerschaft des Münchner Illustrators, der die wirklichkeitsgetreue Skizze ebenso wie die spontan hingeworfene Karikatur beherrscht, wie die ehemalige Verlegerin Maria Friedrich und der befreundete Künstler Quint Buchholz in ihren Reden betonten. (cg)

 

In der IJB seit 16. April:
Gustavo Puerta Leisse, Spanien

Gustavo Puerta Leisse wurde vor 35 Jahren in Venezuela geboren. Nach dem Studium der Philosophie machte er sich ein Jahr lang auf eine große Reise durch den Mittelmeerraum und landete schließlich in Madrid, wo er heute lebt. In der spanischen Hauptstadt lernte er in einem Kinderbuchladen seine Ehefrau kennen. Ihre Interessen färbten auf ihn ab. Seit zwei Jahren arbeitet Gustavo Puerta als Redakteur bei Educación y Biblioteca, einer spanischen Fachzeitschrift für Kinderliteratur. Außerdem unterrichtet er an der Universitat Autònoma de Barcelona und leitet regelmäßig Lehrerfortbildungen – alles im Bereich der Kinderliteratur. In der Internationalen Jugendbibliothek wird er bis Ende Juli forschen. Gustavo Puertas Interesse gilt den Vorstellungen und Konzepten von Kindheit, die Autoren und Illustratoren in ihren Texten und Bildern umsetzen. Zu diesem Zweck vergleicht er, von einem literaturtheoretischen Ansatz ausgehend, historische und zeitgenössische Kinderliteratur.

 

9. April
Schüler begegnen wallonischen Bilderbuchkünstlern

Münchner Schülerinnen und Schüler konnten am 9. April 2008 mit drei belgischen Kinderbuchillustratoren zeichnen und sie zu Ihrer Arbeit „löchern“. Anne Herbauts besuchte die Realschule Puchheim, wo sie den Schülern ihr Buch „Lundi“ vorstellte, das sich auf den verschiedensten Ebenen mit ihrem Lieblingsthema der Zeit beschäftigt. Kitty Crowther sprach mit französischen Kindern der Europäischen Schule und stellte sich den Fragen der 5.Klässer des Nymphenburger Gymnasiums. Dort kamen die Kinder sogar in den Genuss einer noch unveröffentlichten Geschichte und durften sich an der Suche nach einem geeigneten Titel beteiligen. Schüler der Hauptschule in der Wiesentfelserstraße begrüßten vormittags Mario Ramos und malten mit ihm. Nachmittags stellte der Illustrator in der Kinderbibliothek auf Schloss Blutenburg seine Bücher für die Kleinsten vor. (vs)


Mario Ramos in der Kinderbibliothek
 

 

8. April
Caroussel de la fantaisie

Ein wallonischer Abend in der Internationalen Jugendbibliothek

Am Dienstag den 8. April hatten über 50 Gäste der Internationalen Jugendbibliothek Gelegenheit drei hochkarätige belgische Kinderbuchillustratoren kennen zulernen. Kitty Crowther, Anne Herbauts und Mario Ramos, deren Bilder noch bis 17. April im Rahmen der Ausstellung „Caroussel de la fantaisie“ im Bücherschloss zu bewundern sind, stellten sich und ihre Bücher vor. Sie gaben Einblicke in ihre Arbeitsweise und sprachen über ihre Inspirationen. In einem waren sich die vielseitigen Künstler einig: Es ist der Raum zwischen den Seiten, der ein gutes Bilderbuch ausmacht. Begleitet wurde der wallonische Abend von Chansons von Jacques Brel und mit Gesprächen bei einem Glas Bier nach „belgisch-bayerischer Tradition“ abgerundet. (vs)

 
Ab April:
Neuer Workshop: "Was geht mich das an"

Ab April starten die KZ-Gedenkstätte Dachau und die Internationale Jugendbibliothek ein gemeinsames Programm für Jugendliche und junge Erwachsene. Die Schüler besuchen vormittags die KZ-Gedenkstätte, nachmittags haben sie im Rahmen einer Schreibwerkstatt im Bücherschloss die Möglichkeit, das Erlebte zu verarbeiten und ihren Gefühlen für sich selbst oder vor der Gruppe Ausdruck zu verleihen. (vs) Mehr...
 

Junko Yokota, USA
Teilnehmerin des Stipendiatenprogramms

Dr. Junko Yokota, geboren 1957, ist Professorin und Leiterin des „Center for Teaching through Children’s Books“ an der National-Louis-University in Illinois. Noch bis Juni 2008 wird die aus Japan stammende Amerikanerin in der Internationalen Jugendbibliothek zu Gast sein. Nach einem Studium an der Baylor University machte sie 1988 an der University of North Texas ihren Doktor in Erziehungswissenschaften und Bibliothekswesen. Seitdem hat sie sich auf Kinderbuchliteratur spezialisiert und mit zahlreichen Buchpublikationen und Fachartikeln zum wissenschaftlichen Forschungsstand beigetragen. Ihr Hauptaugenmerk gilt dabei der internationalen Kinder- und Jugendliteratur und der multikulturellen Verständigung. So untersucht sie auch während ihres Aufenthalts in der Internationalen Jugendbibliothek wie die Themen Frieden und soziale Gerechtigkeit in Kinderbüchern aufgearbeitet werden. (vs)

 

18. März
Ostern im Bücherschloss

Am 18. März drehte sich im Malstudio der Internationalen Jugendbibliothek alles um Ei und Hase. Beim großen Osterbasteln schnipselten, klebten und malten die eingeladenen Kinder und ihre Eltern ganz im Sinne der bevorstehenden Feiertage. Einfache Eierkartons verwandelten sie in prachtvolle Geschenkboxen, und schlichte Serviettenringe wurden mit Häschen aufgepeppt. Zur Belohnung für all die Mühen gab es auch eine Ostergeschichte. Die Kinder lauschten Pepe Neros „In der Wüste gibt es keine Osterhasen“ und erkundeten Sybille Heins Illustrationen dazu. (vs)


 
12. März
„Was – schon wieder Märchen?“
Lehrerfortbildung zum Thema Märchen

Zu diesem Thema erhielten 25 Grund- und Hauptschullehrerinnen bei der diesjährigen Fortbildung des Arbeitskreis Leseförderung und Literarische Erziehung Anregungen und Ideen für den Unterricht. Viel Anschauungsmaterial und exemplarische Schülerarbeiten begleiteten die praxisnahen Vorträge und zeigten Möglichkeiten auf, Kindern und Jugendlichen Märchen näher zu bringen. (vs)


 

6. März
Brian Doyle war zu Gast im Bücherschloss
Realschüler aus vier neunten Klassen durften dabei sein als der kanadische Schriftsteller am 6. März im Rahmen der Internationalen Frühjahrsbuchwoche der Stadt München seine Texte vorstellte und Fragen beantwortete. B. Doyle wusste von Anfang an das Publikum zu unterhalten und baute Berührungsängste ab, als er sich selbst und sein Heimatland in einer wundervollen Persiflage portraitierte. In seiner Lesung wurde es dann ernster: innerfamiliäre Probleme, Isoliertheit und Gewalt dominierten die Ausschnitte, aus denen er vorlas. Die lautmalerische Sprache seiner Bücher hinterließ einen tiefen Eindruck, genauso wie Doyles Einfühlungsvermögen in die Gefühlswelt von Heranwachsenden. Der vierfache Großvater ließ keinen Zweifel offen, dass er junge Menschen und ihre Probleme ernst nimmt und zu verstehen versucht, egal ob sie aus Kanada oder Deutschland kommen. (vs)


 

 

4. März
"Erzähl mir was" - Katharina Ritter erzählte Märchen der Brüder Grimm

Ein Kohlestückchen, eine Bohne und ein Strohhälmchen machen sich auf in die weite Welt.... Erzählnachmittage mit Katharina Ritter sind Vieles, nur nicht gewöhnlich. Mit einer Mischung aus eigenen und „geborgten“ Geschichten weiß sie Jung und Alt in ihren Bann zu ziehen. So präsentierte sie auch am 4. März die Märchen der Brüder Grimm mit einer besonderen Note. Durch ihre geschickt eingesetzte Stimme und theatralische Mimik und Gestik erweckte sie die Charaktere zum Leben und hinterließ bei ihrem Publikum einen bleibenden Eindruck. Man wollte am liebsten der immerzu nörgelnden Fischerin ins Wort fallen oder den kleinen vor dem großen Bruder warnen bevor es zu spät war. Aber auch wenn alle Zuhörer eifrig mitfieberten und auf ein gutes Ende hoffen, ließ sich die Erzählmeisterin nicht beirren. Denn nicht jede Geschichte kann gut ausgehen, und so kam es, dass auch die Reise des Kohlestückchens der Bohne und des Strohhälmchens ein überraschend jähes Ende fand. Katharina Richter beherrscht ihr Handwerk perfekt, und sie lässt ihr Publikum eine Reihe von Emotionen durchwandern. Vor allem aber machen ihre Geschichten Lust auf mehr. Nächste Gelegenheit am 27. Mai. (vs)


 
 

Koji Yoshida, Japan
Seit März forscht Koji Yoshida, außerhalb des regulären Stipendiatenprogramms, in der Internationalen Jugendbibliothek. Der 40jährige arbeitet seit 17 Jahren bei dem japanischen Verlagshaus „Kodansha“. Nach längeren Aufenthalten in den Comic- und Jugendbuchabteilungen kümmert er sich dort nun um die Auswahl der Bilderbücher und ist aus diesem Grund auch im Bücherschloss zu Gast. Koji Yoshido recherchiert hier im Auftrag seines Verlages zu dem Thema Gute-Nacht-Geschichten. Das in Europa weit verbreitete und beliebte Bilderbuchgenre ist in Japan weniger bekannt. Koji Yoshida stellt einen internationalen Vergleich an und sucht die Gründe für das unterschiedlich häufige Vorkommen von Gute-Nacht-Geschichten in den kulturellen Eigenheiten Japans und Europas. Noch bis Juni wird der Lektor deshalb in München anzutreffen sein und den Frühling im Bücherschloss miterleben können.


 

26. Februar
Der Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs 2008 fand in der Internationalen Jugendbibliothek statt

Auch beim diesjährigen Münchner Stadtentscheid wussten die 16 Teilnehmer das Publikum und die Jury zu unterhalten. Mit einem bunten Mix von Klassikern und Neuerscheinungen steckten sie mit ihrer Begeisterung für Bücher an. Die beiden Sieger, Sevilay Kocak und Joshua Hofert, werden nun am Bezirksentscheid Oberbayern Süd teilnehmen. (vs)