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Anansi - Junge Illustratoren und ein afrikanischer Mythos

Anansi ist eine der bekanntesten Figuren westafrikanischer Mythen. Mal Spinne, mal Mensch ist sie listenreich und zugleich ein Tölpel. Mit der Versklavung afrikanischer Volksstämme haben sich die Geschichten um den „göttlichen Schelm“ auch in anderen Teilen der Erde, etwa der Karibik und Südamerika, verbreitet.  „Warum befinden sich Spinnen immer an der Zimmerdecke?“ und „Anansi und der Tod“ lauteten die zwei Erzählungen, die als Vorgabe für den internationalen Illustratorenwettbewerb Figures Futur 2008/2010 dienten. Seit 1990 wird dieser Wettbewerb, organisiert vom französischen Centre de promotion du livre de jeunesse Seine Saint-Denis, alle zwei Jahre mit einem jeweils wechselnden Thema ausgeschrieben. Da die Namen und Werke vergangener Gewinner heute auf dem Kinderbuchmarkt stark präsent sind, hat dieser Wettbewerb an internationalem Renommée stetig zugenommen. Über 600 Projekte aus 47 Ländern standen in diesem Jahr zur Auswahl – 35 Illustratoren wurden ausgewählt für Figures Futur 2008/2010.
Ein Ausstellungskatalog zum Preis von 28.50 € liegt vor.

 

Dauer: 24. September bis 22. November
Ort: Wehrgang-Galerie
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10 - 16 Uhr, Sa/So 14 - 17 Uhr


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